Projekt :  Akkudummy für DSLR


Hardware-Aufbau

Benötigt werden außer den Bauelementen eigentlich nur ein kleiner Lötkolben (ca. 30 Watt) mit feiner Lötspitze, etwas Elektroniklot (ca. 1 bis 1,5mm Stärke) und ein bißchen Geduld und Zeit. Das Schwierigste wird sein, die ganze Schaltung in "Sandwichbauweise" in das kleine Gehäuse zui bekommen. Ansonsten sind es normale Lötarbeiten, die Jeder, der schon mal einen Lötkolben in der Hand hatte, ohne Probleme machen kann. Bitte kein Säurungsmittel oder Flußmittel verwenden. Das Elektroniklot reicht vollkommen aus !

Es ist immer wieder darauf zu achten, das keine Lötbrücken entstehen und auch alle Lötaugen sauber verlötet sind. Kalte, matte Lötstellen sind zu vermeiden. Aufgrund der bereits vorverzinnten Platine mit Lötstopmaske läuft das Lötmittel sehr gut auf der Platine. Nicht zu viel Lötdraht verwenden, hier ist weniger mehr.

Fangen wir mit der Platine an. Im Bild sind alle Bauteile zu sehen, die irgendwie dort Platz finden sollen.

(Die Fotos anklicken für eine größere Darstellung !)

Alle Bauteile bis auf den LT1084CT werden auf der Platine auf einer Seite verlötet. Der LT1084 wird erst beim Zusammenbau des Gehäuses verlötet. Dazu später mehr, also erst mal weg lassen.

Eine Besonderheit bildet der Kondensator C5 (links oben im Bild). Er wird nur dann verlötet, wenn man eine Sense-Leitung zum Akku verwenden will, die die Spannung direkt an den Akkupolen in der Kamera messen soll. Somit kann man den Spannungsabfall am Kabel wirksam kompensieren. Dazu ist dann auch eine 3pol Leitung zum Akku notwendig.

Im hier gezeigten Beispiel wurde der Kondensator C5 durch eine Drahtbrücke ersetzt. Es ist dann nur eine 2pol. Leitung zum Akku notwendig.

Weiter gehts mit dem mechanischen Aubau. Hier die Bauteile, die dazu nötig sind. Auch der Spannungsregler LT1084CT ist nochmal zu sehen.

Die Anschlüsse des Spannungsregler werden umgebogen und der Spannungsregler mit der M3x15-Schraube mit dem Kühlkörper verschraubt. Die Schraube so gut wie möglich anziehen.

Das Ganze ist nicht isoliert !  Auf dem Kühlkörper und den Schrauben ist +12V Potential. Wem das zu risikobehaftet ist, der kann den Spannungsregler mit Hilfe einer Glimmer- oder Silikonscheibe und einer Isolierbuchse für TO220 isolieren.

So sieht das Ganze von der Rückseite aus. Der Kühlkörper hat ein Gewinde, womit der Spannungsregler bereits fest mit diesem verbunden ist.

Darauf legen wir jetzt den gebohrten und gefrästen Kunststoffdeckel vom Gehäuse. Vorsicht, damit die Anschlüsse vom Spannungsregler nicht allzu sehr verbogen werden.

Auf die RÜCKSEITE der Platine wird jetzt die Isolierbuchse in das Loch gedrückt. Das Ganze kann etwas stramm gehen. Das soll auch so sein. Notfalls das kleine Loch in der Platine mit einer Feile aufweiten.



Zurück zur Startseite.